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Sie machen den Weg frei…

… für eine nachhaltige, erneuerbare Zukunft!

Die Raiffeisenbank Bidingen und die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg gehören zu den aktuell weit über 100 Gewerbekunden auf unserem Bürgerstrom-Marktplatz. Mit dieser Entscheidung unterstreichen die Verantwortlichen beider Unternehmen, dass sie sich „Engagement“ nicht nur auf die Werbeflyer schreiben, sondern auch tatsächlich leben:

  • Verantwortung übernehmen
  • Zukunft mitgestalten
  • Einsatz zeigen in der Region und für die Region

Genau das tun sie, die Kunden unseres Marktplatzes. Indem sie sich bewusst und verantwortungsvoll für Energie aus 100 Prozent Erneuerbaren Quellen entscheiden, damit den Bürgerenergiemarkt der Zukunft mitgestalten und nicht zuletzt auch noch Erzeuger aus der Region unterstützen und die Wertschöpfung vor Ort beleben.

Danke! Allen, die uns dabei unterstützen, den Weg frei zu machen für eine nachhaltige Zukunft! Denn:

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele!“
Friedrich Wilhelm Raiffeisen

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Photovoltaik Recht und Politik Vermarktung

Bürgerenergie nicht abwürgen!

In der Oktoberausgabe von „neue energie“, dem „magazin für klimaschutz und erneuerbare energien“ macht Josef Göppel, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und heute Energiebeauftragter für Afrika im Bundesentwicklungsministerium, eine Handvoll sehr konkreter Vorschläge für die Bürgerenergie:

  • PV-Dachanlagen in der sonstigen oder einer vereinfachten Direktvermarktung sollen nach Abschluss der EEG-Förderung den jeweiligen Marktwert Solar (2019: 3,77 ct/kWh) vergütet bekommen.
  • Eigenerzeugte erneuerbare Elektrizität aus Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt muss von Umlagen, Abgaben und Gebühren befreit sein.
  • Das muss für Anlagen innerhalb und außerhalb der EEG-Förderung gleichermaßen gelten.
  • Anlagen unter 7 Kilowatt können nach Aussagen mehrerer Regionalnetzbetreiber nach Standardlastprofilen an den Verknüpfungspunkten mit dem Ortsnetz zeitgenau gesteuert werden. Intelligente Messysteme mit viertelstündlicher Messung sind hierfür nicht erforderlich.
  • Herkunftsnachweise für CO2-frei erzeugten Grünstrom aus Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung sollen vom Umweltbundesamt ohne jährliche Gebühren ausgestellt werden.
  • Die Richtlinie EU2018/2001 vom 21. Dezember 2018 zur Förderung der Nutzung von Elektrizität aus erneuerbaren Quellen muss eins zu eins in nationales Recht umgesetzt werden

Wir heben den Daumen, nicken alle sechs Vorschläge ab – und setzen noch einen drauf: Es reicht nicht, die bestehenden Anlagen zu sichern. Es müssen darüberhinaus noch Anreize für Innovation und Bürgerenergie-Initiativen gegeben werden. Wir fügen darum hinzu:

  • Innovationsanreize für Anlagenbetreiber schaffen, die ihren erneuerbar erzeugten Strom regional anbieten. Zum Beispiel: Keine Stromsteuer für cells-energy-Erzeuger!

Damit würde die Bürgerenergie nicht nur nicht abgewürgt, sondern gefördert und unterstützt. Das ist es, was wir im Sinne einer nachhaltigen Zukunft brauchen!

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Verschärfte Klimaziele

„Ehrgeizig, aber machbar!“, so beschreibt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre verschärften Klimaziele: In ihrer Rede zur Lage der EU fordert sie, die Treibhausgase bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen. Bisher lautet das offizielle Ziel „minus 40 Prozent“.
Die Verschärfung umfasst Mehrausgaben von jährlich 350 Milliarden für alternative Energieproduktion und Energienutzung und soll helfen, das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten und die gefährliche Überhitzung der Erde zu stoppen. Allerdings muss dieser Vorschlag in den nächsten Wochen erst noch mit dem EU-Parlament und den EU-Staaten geklärt werden…

In einer Zeit, in der auf allen Kontinenten riesige Waldbrände wüten, die Landwirte über anhaltende Dürrezeiten klagen, erste Kommunen vor leeren Wasserreservoirs stehen, die Herbsttemperaturen deutlich über 30 Grad steigen und der ausgetrocknete Wald an Käfer- und Sturmschäden zugrunde geht – in einer solchen Zeit sollte über Maßnahmen gegen den Klimawandel gar nicht mehr geredet werden müssen. Es sollte nur noch gehandelt werden. Ganz gleich, was es kostet – denn die Folgen unserer Untätigkeit können wir und die nächsten Generationen sich gar nicht mehr leisten…


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45 Minuten, die alarmieren und motivieren

Klimawandel.
Die Fakten mit Harald Lesch

Diese Dreiviertelstunde sollte man sich Zeit nehmen: Die ZDF Doku „Klimawandel“ (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-klimawandel—die-fakten-mit-harald-lesch-100.html)  liefert in knapp 45 Minuten hinreichend Argumente dafür, die  Zeichen der Zeit nicht länger zu ignorieren oder schön zu reden. Rekordhitze, Überflutungen und Dürre sind keine normalen Wetterphänomene sondern deutliche Folgen des Klimawandels.  

Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen müssen die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Fast die Hälfte der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen aber entsteht bei konventioneller Strom- und Wärmeerzeugung. Es ist also unabdingbar nötig, so schnell wie möglich auf fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdöl zu verzichten und Erneuerbare Energiequellen zu nutzen.

Der cells energy Marktplatz bietet dafür die beste Gelegenheit: Nachhaltiger und verantwortungsvoller Stromkonsum – für die Energiewende und gegen den fortschreitenden Klimawandel. Hier kann jeder seinen Teil beitragen. Jeder einzelne. Jetzt gleich! Fangt an! Werdet Teil des Bürgerstrom-Marktplatzes.

Doch damit ist noch nicht getan. „Entscheidend ist“, so formuliert es Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, „dass jeder einzelne von der Politik über die nächsten 30 Jahre einfordert, dass dieses Problem global gelöst wird. Denn das ist es, was wir brauchen.“

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Recht und Politik

Da geht noch viel mehr!

Kommentar zum Referentenentwurf
des EEG 2021

Von Florian Weh

Ungewöhnlich spät ist jetzt der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum EEG 2021 bekannt geworden, und erwartungsgemäß enthält er nur die Abwicklung eines „Pflichtprogramms“ unbedingt nötiger Anpassungen und lässt ein klares Signal zur Beschleunigung der Energiewende vermissen. Zumindest soll das Gesetz bereits zum 01. Januar 2021 in Kraft treten, was wichtig für die aus der Förderung laufenden PV-Kleinanlagen ist. Doch leider setzt es die Tradition der Novellen seit 2012 fort, den Ausbau zu beschränken anstatt voran zu treiben! Was muss noch passieren, dass unsere Regierung endlich ihren Kurs glaubhaft in Richtung 100% Erneuerbare Energien korrigiert?

Im Entwurf ist vorgesehen, dass die Anlagen mit Inbetriebnahme 2000 oder früher ab 1. Januar weiterhin vom Netzbetreiber den Marktwert abzüglich einem Vermarktungsentgelt erhalten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es fehlt allerdings die Möglichkeit, dass der Strom auf Wunsch des Betreibers in den Bilanzkreis eines Vermarkters geliefert werden darf, damit dieser ihn als Grünstrom an regionale Endkunden liefern kann. Diese Lücke muss dringend noch geschlossen werden.

Ab 2027 möchte die Bundesregierung komplett auf Marktintegration umsetzen. Auch hier ein guter Ansatz. Nur wurde das Wichtigste vergessen: Das Marktdesign muss bis dahin so umgestellt werden, dass Biogas-Strom in flexibler Produktion auch zu mindestens 20 ct / kWh verkauft werden kann. Wenn Kostenwahrheit im Energiesystem hergestellt würde, wäre das auch der Fall. Denn Studien haben bewiesen, dass es volkswirtschaftlich günstiger ist, die Flexibilität des vorhandenen Biomasse-Anlagenparks zu nutzen, als Alternativen wie Stromspeicher neu zu bauen.

Gut, dass Deutschland Klimaneutralität erreichen will. Aber 2050 ist zu spät! Ohne das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien schaffen wir das viel schneller! Die Novelle muss hier mehr Mut zeigen! In den einzelnen Energieformen sind positive Ansätze gemacht wie die Beteiligung von Standortkommunen an Windkraftanlagen und eine Förderung von regionalen Stromtarifen, aber in Relation zur Dringlichkeit der Aufgabe Klimaschutz insgesamt viel zu wenig. Auch die Umsetzung der Befreiung von Anlagen bis 30 kWp von der EEG-Eigenverbrauchsumlage fehlt immer noch, obwohl diese dringend umgesetzt werden muss. Auch das widersinnige Verbot von Eigenverbrauch bei Ausschreibungsanlagen wird nicht abgeschafft und soll weiter regionale Konzepte behindern.

Auch für Biomasse-Anlagen gibt es positive Ansätze wie den Wegfall des Flex-Deckels und die Erhöhung des Flex-Zuschlags von 40 auf 60 € je kW installierter Leistung. Auch der seit Jahren geforderte Bezug der Marktprämienvergütung auf den Jahreswert, der saisonale Fahrweisen lukrativ machen kann, ist zu begrüßen. Ein Ausbaupfad, wie im Entwurf von aktuell 5 auf 8,4 GW enthalten, wäre zu begrüßen, benötigt aber weitere Änderungen, damit die Leistung auch wirklich zugebaut und der Bestand weiter betrieben wird. Diese vermissen wir immer noch,  weshalb dringend nachgebessert werden muss.

Helfen Sie mit, die wichtigen Punkte noch mit in den Entwurf einzubringen und sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten!
Hier finden Sie unser Positionspapier Biogas https://renergie-allgaeu.de/wp-content/uploads/2020/03/Positionspapier-Biogaszukunft.pdf
und hier unser gemeinsames Positionspapier im LEE Bayern https://renergie-allgaeu.de/wp-content/uploads/2020/03/Positionspapier-LEE-Bayern-zum-EEG-2020-1.pdf

Florian Weh, Geschäftsführer renergie Allgäu e. V.

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Respekt, Bidingen!

Die Gemeinde Bidingen setzt ein mutiges und  klares Zeichen für Nachhaltigkeit, Regionalität und Eigenverantwortlichkeit im Stromkonsum. Die Ostallgäuer Kommune ist ab 1. Januar 2021 der erste kommunale Kunde auf dem cells energy Marktplatz und unterstützt damit ihre Energieerzeuger vor Ort.  
Wir sind überzeugt, dass sich diese im Gemeinderat sehr ausführlich und durchaus kontrovers diskutierte Entscheidung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch rechnen wird. Der errechnete Mehrpreis gegenüber einem großen konventionellen Energieversorger lässt sich nämlich auch durch klugen Verbrauch zu stromgünstigen Zeiten ein Stück weit kompensieren und darf außerdem mit den Einnahmen aus der Gewerbesteuer gegengerechnet werden, die die beiden Biogasanlagenbetreiber nun (hoffentlich) auch weit übers EEG hinaus zahlen können und werden. Bidingen – eine Gemeinde, die ihren Bürgern mit gutem Beispiel in Sachen Achtsamkeit und bewusstem Konsum vorangeht! Respekt!                            

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Klimasicherheit für Bayern

„Wir wollen Klimasicherheit für Bayern.“ So kommentierte Umweltminister Thorsten Glauber im Landtag die erste Lesung des neuen Bayerische Klimaschutzgesetzes und den damit verbundenen 10-Punkte-Plan. Wir wollen das auch – und noch viel mehr: Sicherheit über die Landesgrenzen hinaus. Fürs Klima. Für eine nachhaltige Energieversorgung. Für alle und jeden.

Die Landesregierung will mit ihrem „10-Punkte-Plan“ einen Fahrplan für einen erfolgreichen Einsatz gegen CO2-Emissionen vorlegen. „Unser Ziel ist es, Ökonomie und Ökologie zu vereinen“, erklärt Thorsten Glauber und spricht von „Investitionen in Nachhaltigkeit und eine erneuerbare Zukunft.“ Die Rede ist von einer „Klima-Milliarde“, mit der der Freistaat ein „starkes Signal“ setzen will.

Während im Landtag noch gelesen, angekündigt und in Ausschüssen diskutiert wird, sind wir längst am Handeln. Wortwörtlich! Mit dem cells-energy-Marktplatz hat die renergie GmbH eine Plattform geschaffen, auf der sich Erneuerbare Stromerzeuger und klima- und konsumbewusste Verbraucher direkt begegnen und miteinander ins Geschäft kommen können. Die ideale Verbindung von Ökonomie und Ökologie. Regional. Nachhaltig. Eigenverantwortlich. Für Bayern und weit darüber hinaus.

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Ein cells energy-Händler steht im Finale!

Hurra! Schon die Nominierung ist ein Sieg! Unser cells energy-Marktplatz-Händler Paul Schweihofer und sein Bioenergiecentrum (BENC) im schwäbischen Mertingen (Landkreis Donau-Ries) haben es beim CeresAward 2020, Kategorie Energielandwirt, in die Runde der letzten Drei geschafft. Wir gratulieren von Herzen, freuen uns mit ihm und seinem Team und drücken auf den letzten Metern der Entscheidung alle Daumen!

Die Nacht der Landwirtschaft –  die festliche Verleihung des CeresAward

Mit dem CeresAward werden seit 2014 alle zwei Jahre außergewöhnliche Leistungen von deutschen Landwirten in elf unterschiedlichen Kategorien prämiert, um dem Berufsstand für seine Verdienste in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Nahrungsmittelversorgung, Tierwohl und vieles mehr Anerkennung zu zollen.

Eine unabhängige Jury, bestehend unter anderem aus Fachleuten von Branchenorganisationen und Redakteuren der Fachzeitschrift agrarheute, wählt aus allen Bewerbungen zunächst drei Vorschläge je Kategorie aus. Die endgültigen Sieger werden dann während der „CeresAward Gala“ bekannt gegeben. Entscheidend für Nominierung und Prämierung sind dabei nicht die höchsten Leistungen im Betrieb, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitigiger Berücksichtigung bäuerlicher Tugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Familie, Betrieb, Tier, Natur und Gesellschaft.

Paul Schweihofer ist ein gutes Beispiel dafür. Er produziert Energie aus Abfall. In seiner Präsentation auf der Shortlist des CeresAward heißt es: „Viele träumen davon: aus Mist Geld machen. Paul Schweihofer ist da auf dem besten Weg. Er macht nämlich aus Abfall Energie. Eine lohnende Geschäftsidee für den Landwirt und Biogasanlagenbetreiber aus Mertingen. Anstatt Mais und andere Feldfrüchte zu Strom und Wärme zu vergären, nutzt das Bio Energie Centrum BENC Abfall. So landet der Inhalt vieler Bioabfalltonnen in der Anlage. Hinzu kommen Grünschnitt, Gemüseabfälle und Landschaftspflegematerial von Mertinger Höll und Donau-Ries. Und schließlich lassen sich auch noch vermeintlicher Abfall aus der Molkerei, der Zuckerfabrik, der Pommesproduktion und als Krönung 500 t Pferdemist zu Strom veredeln. Eine Mio. kW/h Strom für über 2.200 Haushalt kommen dabei heraus. Eine saubere Sache.
https://www.ceresaward.de/energielandwirt/paul-schweihofer-mertingen/

Eine saubere Sache! Das finden wir auch! Und bleiben gespannt und zuversichtlich bis zur großen Gala am Mittwoch, 28. Oktober 2020.

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Biogas

Die Vorteile von Biogas

Strom aus Biogasanlagen gilt im Vergleich zu Wind- oder Solarstrom als teuer. Doch den höheren Kosten stehen viele zusätzliche Leistungen gegenüber. Das zeigt die Studie „Makro Biogas“ des Instituts für Zukunfsenergie und Stoffstromsysteme (IZES).
(http://www.izes.de/de/projekte/makrobiogas)

Diese Zusatzleistungen von Biogasanlagen können beispielsweise Nährstoffmanagement, Erosionsschutz, Fruchtfolgen, Biodiversität, Gründlandschutz sowie die Verwertung von Grünschnitt, Gülle und Mist oder die Entsorgung von Bioabfällen sein. All das aber wird momentan gesellschaft kaum wahrgenommen, geschweige denn gewürdigt.

Wenn die auf 20 Jahre festgelegte EEG-Vergütungsdauer demnächst für eine stetig zunehmende Zahl von Biogasanlagen ausläuft und diese Betriebe stillgelegt werden, dann droht nicht nur ein Rückschritt bei der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung. Auch die oben genannten ökologisch und ökonomisch relevanten Dienstleistungen müssen dann auf andere Weise erbracht und finanziert werden.

Umso wichtiger, dass die Anlagen am Leben gehalten werden.
Mit dem Bürgerstrom-Marktplatz haben wir eine Plattform geschaffen, die (nicht nur) der Biogasbranche eine Perspektive bietet. Über das EEG und die reine Strom- und Wärmegewinnung hinaus. Eine ökonomisch-ökologische Solidargemeinschaft – 100 Prozent nachhaltig, eigenverantwortlich und fair.

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Photovoltaik Vermarktung Wasserkraft Windkraft

Schweizer Präzision für die Bürger-Energiewende

Mit dem Schweizer Energiedienstleister Alpiq hat die Kemptener renergie Gesellschaft einen internationalen Partner für ihr Tochterunternehmen „cells energy“ gefunden: Vor allem PV- und Windkraftanlagenbetreiber werden davon profitieren. Alpiq gilt als einer der europaweit führenden Direktvermarkter in diesen Bereichen. „Aber auch für die Wasserkraft haben wir damit einen renommierten Dienstleister gewonnen“, freut sich Geschäftsführer Florian Weh über die neue Kooperation.

In rund 30 Ländern bietet das Lausanner Unternehmen seine Dienstleistungen im Bereich Stromhandel an. Dabei hat sich Alpiq auf die Optimierung und Flexibilitätsvermarktung spezialisiert, was den Betreibern von Erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen auf dem cells energy-Marktplatz größtmögliche Erträge bei kleinstmöglichem Risiko garantieren soll.

Daneben produziert die Schweizer Holding seit rund 100 Jahren schon auch selbst klimafreundlichen und nachhaltigen Strom aus Schweizer Wasserkraft und ist zusätzlich an einer Reihe von flexiblen thermischen Kraftwerken, Windparks und Photovoltaikanlagen in Europa beteiligt.

Mit dieser Kooperation hat cells den dritten Vermarkter an Bord. Gemeinsam mit den fünf Anbietern im renergie Pool handeln sie aktuell über 2,5 GW-Stunden cells-energy-Strom aus rund 60 Erneuerbaren Energieanlagen. Dutzende weiterer Betriebe sind bereits registriert und werden in Kürze als Anbieter auf dem Bürgerstrom-Marktplatz auftreten. Der Kundenstamm beläuft sich aktuell auf über 250 Verbraucher, darunter Privathaushalte und mittelständische Unternehmen. Im Moment laufen Gespräche mit größeren Industrieunternehmen und einer Reihe von Kommunen, die sich für den Marktplatz und die Möglichkeit des nachhaltigen, regionalen und eigenverantwortlichen Strombezugs interessieren.